Material- und Energiekosten? Senken!

Programm 20.03.2019

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Eintreffen, Registrierung (10:15)


Begrüßung (11:00)

Begrüßung


Birgitt Helms, Dipl.-Ing. (Effizienz-Agentur NRW)


Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident der Westfälischen Hochschule)

Keynote (11:15)

Mit Innovationen die Zukunft gestalten

Über nichts ist derzeit so schnell Einigkeit zu erzielen wie über die Notwendigkeit zur Innovation. Innovationen sprudeln aber nicht beliebig aus auf das Routinegeschäft getrimmten Organisationen. Rigide Kontrollmechanismen halten allzu oft die Kreativität nieder, Ideen versanden angesichts der Dominanz des Kurzfristigen oder werden verschoben, weil sie „bewährte“ Strukturen und Prozesse in Frage stellen. In der Umsetzung wird sehr schnell klar, dass der Weg von der Idee zur Innovation einem Hindernislauf gleicht. Will man den Aufbruch zu Neuem ermöglichen, sind Wege jenseits bestehender Pfade zu beschreiten. Wirkliche Ausbrüche aus gewohnten Bahnen sind meist nicht das Ergebnis der Durchführung zentral entwickelter Pläne, sondern entstehen vielmehr aus Versuchen und Irrtümern sowie aus Lernprozessen dezentraler Innovationskräfte, die vom Erfolg ihrer Idee überzeugt sind. Es sind immer Einzelne bzw. kleine Gruppen, die auch gegen den Mainstream Ideen entwickeln und gegen Widerstände umsetzen. Diese innovativen Kräfte brauchen Rahmenbedingungen unter denen sie ihre Potenziale zur Entfaltung bringen können. Der Vortrag zeigt Wege auf, wie die erfolgreiche Gestaltung von Innovationsprozessen unterstützt sowie Innovatoren für den Aufbruch zu Neuem ermutigt und befähigt werden können.



Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident Westfälische Hochschule)

Imbiss und Netzwerken (12:00)


Effizienz (12:05)

Seminarraum

Jörg Röder (Acuroc GmbH)

Stromspeicher (12:15)

Seminarraum

René Busch (B&W Energy GmbH & Co. KG)

Effizienzoptimierung: Vernetzung von Produktionsprozessen durch individuelle Softwaremodule (12:30)

Forum 1

Die Digitalisierung von Produktionsprozessen und Anlagen ist derzeit ein großes Thema im produzierenden Gewerbe und im Maschinenbau. Doch wie können vorhandene Produktionsanlagen von neuen Technologien profitieren? Wie können diese Anlagen vernetzt werden, um die Effizienz der Produktion zu steigern und Ausschuss zu minimieren? Mögliche Lösungsansätze werden im Rahmen dieses Vortrags anhand von Fallbeispielen und Implementierungen aus der Praxis vorgestellt und im Anschluss diskutiert.



Peter Röwekamp, MScIS (GF, callison GmbH)

Bionik in der Strukturoptimierung: Bauteilgestaltung nach dem Vorbild der Natur (12:30)

Forum 2

Das härteste Wettbewerbsumfeld ist die Natur. Ein hoher Selektionsdruck führt dort zu Organismen, die mit geringem Aufwand besser an die herrschenden Bedingungen angepasst sind, als die Wettbewerber. Die hierzu verwendeten Strategien zum Materialeinsatz sind sehr effizient und als Strukturoptimierung abstrahiert auch in der Technik anwendbar. In diesem Vortrag werden Optimierungsmethoden und Vorgehensweisen für einen effizienten Materialverbrauch vorgestellt und diskutiert.



Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer (Westfälische Hochschule)

Aktuelle Förderprogramme für KMU (12:30)

Forum 3

Klima- und Umweltschutz sind derzeit in aller Munde. Sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung haben sich für die nächsten Jahre ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Für die Erreichung dieser Ziele werden den mittelständischen Unternehmen eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten angeboten. Doch welches Förderprogramm eignet sich für das jeweilige betriebliche Vorhaben? Wie hoch ist der bürokratische Aufwand bei der Antragstellung? Und steht dieser überhaupt in einem angemessenem Verhältnis zu dem Förderbetrag? Der Vortrag gibt Antworten auf diese Fragen und zeigt anhand von praktischen Unternehmensbeispielen auf, wie vielfältig Förderprogramme helfen können, unternehmerische Entscheidungen in Sachen Klima- und Umweltschutz umzusetzen.



Torsten Schmalbrock (NRW.BANK)


Ingo Trawinski (WFG für den Kreis Borken mbH)

Rundgang am Campus Bocholt (12:30)

(max. 20 Teilnehmer)
 
  • Wirtschaftsingenieurwesen zum Anfassen: Prozessoptimierung in der Modellfabrik „Getriebefertigung“
  • Maschinenhalle: Forschung und Innovation für den produzierenden Mittelstand


Ressourceneffizienz – Innovation – Geschäftsmodelle Grundlagen und Erfolgsfaktoren aktiver Marktbeeinflussung (13:15)

Seminarraum

Die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz beschleunigen die Veränderung der Märkte, insbesondere der Marktzugänge. Die Unternehmen mit der besten Anpassungsfähigkeit werden weiterhin erfolgreich im Markt bleiben. Innovationen sind dafür notwendig. Effektiv sind sie, wenn sie zur richtigen Zeit den aktuellen und künftigen Bedarf der Kunden treffen. Frühzeitige und belastbare Erkenntnisse aus der Wertschöpfungs- und Vertriebskette sind dafür essentiell. Vorhandene Daten bilden hierzu die Grundlage. Geschäftsmodelle werden von Innovationen ebenso beeinflusst und Ertragswege mitunter spürbar verändert. Stabile und effiziente Prozesse über die gesamte Lieferkette hinweg sind unabdingbar, um diesen Marktveränderungen erfolgreich zu begegnen. Letztlich sind es die Mitarbeiter, die im Wandel mitgenommen werden müssen. Sie runden den gesamten Veränderungsprozess ab. Praxisbeispiele und Schlussfolgerungen zeigen das Potenzial auf.


Tilman Hartenfels (Verbund beratender Unternehmen e.V.)

Rundgang Ausstellung und Netzwerken (13:15)


EcoDesign - Innovative Produkte durch Redesign nach ökologischen Aspekten (13:30)

Forum 1


Dr. rer. nat. Max Marwede (Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM)

Planung und Gestaltung interaktiver Mensch-Roboter-Systeme (13:30)

Forum 2 Innovation

Ausgehend von den steigenden industriellen Anforderungen bietet der Einsatz interaktiver Mensch-Roboter-Systeme die Möglichkeit, die individuellen Fähigkeiten der beiden Interaktionspartner zu kombinieren und so ein flexibles und hochproduktives Arbeiten zu ermöglichen. Den prozessseitigen Rahmenbedingungen entsprechend können sich am Arbeitsplatz unterschiedliche Interaktionsformen anbieten, angefangen mit einer reinen Koexistenz von Mensch und Roboter bis hin zu einer aktiven, gegenseitigen Unterstützung im Rahmen der direkten Kollaboration.

Trotz der zunehmenden Verfügbarkeit leistungsstarker, industrieller Serviceroboter ist der praktische Umsetzungsgrad interaktiver Lösungen allerdings noch vergleichsweise gering. Die Gründe hierfür sind vielfältig, wie z. B. anwenderseitige Unsicherheiten in Bezug auf Aufwand und Nutzen oder fehlende Vorerfahrungen bei der Planung und Umsetzung entsprechender Systeme zeigen. Um diese Einstiegsbarrieren mittelfristig aufzulösen, gibt der Vortrag Einblicke in die jeweiligen Vor- und Nachteile unterschiedlicher Interaktionsformen und beleuchtet Erfolgsfaktoren bei der Planung und Umsetzung innovativer Mensch-Roboter-Lösungen.



Dipl.-Wirt.-Ing. André Hengstebeck (TU Dortmund)

Ressourceneffizient produzieren, mit Zuschüssen finanzieren (13:30)

Forum 3

Die Inanspruchnahme von Fördermöglichkeiten dient der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Förderlandschaft ist unübersichtlich und die Vergabe von Ressourceneffizienz-Förderungen durch EU, Bund und Land sind an Bedingungen geknüpft, um politische oder wirtschaftliche Ziele der Fördermittelgeber zu erreichen. Oftmals sind die Fördermöglichkeiten nicht bekannt oder der Aufwand für die Beantragung wird gescheut. Häufiger als erwartet sind die Förderziele durchaus vereinbar mit den Unternehmenszielen. Eine kompakte Zusammenfassung möglicher Zuschussprogramme für den Mittelstand wird aufgezeigt.



Marcus Lodde (Effizienz-Agentur NRW)

Rundgang am Campus Bocholt (13:30)

(max. 20 Teilnehmer)

 
  • Wirtschaftsingenieurwesen zum Anfassen: Prozessoptimierung in der Modellfabrik „Getriebefertigung“
  • Maschinenhalle: Forschung und Innovation für den produzierenden Mittelstand


Rundgang Ausstellung, Kurzvorträge Aussteller, Kaffeepause, Netzwerken (14:15)


Strommarktorientierter Einsatz von Eigenerzeugern und kurzfristige Strombeschaffung für Industrie und Gewerbe (14:20)

Seminarraum

Mark Lindenberg (Next Kraftwerke GmbH)

Auf dem Weg der Ultraeffizienz-Fabrik - Material- und Energieeffizienz in der Unternehmenspraxis (14:45)

Forum 1

Was genau bedeutet Ultraeffizienz? Wie wird sie derzeit in der Industrie umgesetzt? Und wie genau kann die Digitalisierung zur Ressourceneffizienz beitragen? Welche Praxisbeispiele gibt es? Diese und weitere Fragen werden in diesem Forum beantwortet.



Dr. Robert Miehe (Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA)


Manuel Weber (VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH)

Betriebliche Infrastruktur für Digitalisierung, Funknetze, Datensicherheit, Rechtemanagement (14:45)

Forum 2 Innovation


Frédéric Dildei (STF ITech GmbH, Eschborn)

GEP: Fazit und finale Ergebnisse - Ein Rezeptbuch für schlanke und robuste Betriebsprozesse (14:45)

Forum 3

Herr Melcher wird im Vortrag auf die 8 Erfolgsfaktoren eingehen:

  1. Kunden-Lieferanten-Prinzip in der betriebseigenen Materialbereitstellung
  2. Kommissionsbezogene Bereitstellung von Teilen
  3. 5-S-Methodik (Ordnung&Sauberkeit)
  4. Bewertung von Ausschuss und Nacharbeit
  5. Nutzung eines passenden ERP-Systems
  6. Übergreifende Vision und Strategie
  7. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
  8. Operatives Kennzahlensystem (KPI)



Thomas Melchert (Handwerkskammer Münster)

Rundgang Ausstellung, Kurzvorträge Aussteller und Netzwerken, (15:30)


Mobilität: E-Transporter Selbsthilfegruppe – Von der Idee zum fertigen Fahrzeug (15:45)

Forum 1

Von Feinstaubalarm und Dieselfahrverboten sind vor allem Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen in großen Städten und Metropolregionen betroffen. Eine Umstellung der Fahrzeugflotte auf alternative Antriebe scheitert am mangelnden Angebot seitens der Hersteller. Was ist zu tun? Eine Bäckerei aus Hilden macht es vor und ergreift die Initiative. Von der Idee zum fertigen Fahrzeug - Europas erstem Elektrotransporter der 3,5 to Klasse!



Ralf Rohrbach (Broedersdorff & Koenzen Classic eCars GmbH)

Smart Glasses and Augmented Reality. Effizienz im Blick. (15:45)

Forum 2 Innovation

Der Vortrag beleuchtet die Einsatzmöglichkeiten und -grenzen von Augmented Reality und Smart Glasses in Produktion, Qualitätssicherung, Logistik, Service. Die Zielgröße, die beim Einsatz dieser Technologien im Vordergrund steht, ist die Effizienz manueller Abläufe. Welche Effekte erzielt werden können und was heute noch Zukunftsmusik ist, berichtet Martin Plutz als Gründer und Geschäftsführer der oculavis GmbH aus erster Hand.



Martin Plutz (GF oculavis GmbH, Aachen)

Digitale Wirtschaft NRW - KMU - Start-ups (WH) (15:45)

Forum 3


Prof. Dr. Michael Bühren (Westfälische Hochschule, Bocholt)

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