Material- und Energiekosten? Senken!

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Guter Rat spart Ressourcen


Das 4. Effizienz Forum Wirtschaft am 15. März 2017 hat sich mit 250 Teilnehmern als Unternehmer-Treff weiter etabliert. Mit dem Forum werden Unternehmen in der Region unterstützt, ihren Betrieb für die Zukunft weiterhin gut aufzustellen. Dazu gehören Information, Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausche und konkrete Hilfestellung für diejenigen, die etwas tun – etwas anpacken – wollen. Die meisten Vorträge sind online gestellt unter www.effizienz-forum-wirtschaft.de/programm. Einige Vorträge werden die nächsten Tagen noch folgen. Wir möchten uns bei allen bedanken, die zu dieser erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben

Wie findet Digitalisierung hier im Münsterland statt? Ein Film aus der Region

Der neue Film von Harald Redmer betrachtet digitale Arbeits- und Lebensformen im westlichen Münsterland und wurde am 6. Dezember in Ahaus uraufgeführt. Vier IT-Unternehmen aus dem Kreis Borken und ein Unternehmen aus Münster stellten Drehorte und Protagonisten vor der Kamera.

Internet und Digitalisierung liefern die Zukunftsthemen schlechthin: Die Fragen nach Sicherheit, Beherrschbarkeit, verknüpft mit den großen Leitthemen demografischer Wandel, Gentrifizierung, Mobilität, Interkulturalität, Ökonomie und Ökologie. Das alles sind letztlich grundsätzliche Überlebensfragen unserer Gesellschaft, die einher gehen mit Fragen individueller Überlebensstrategien: Was bedeutet Erfolg? Wie viel Konkurrenz verträgt die Gemeinschaft? Wie wichtig ist Heimat? Wie wird man würdig alt? Was bedeutet Sicherheit in einer Zeit stetigen Wandels? Wie offen muss man für Neues sein? Ist Familie ein Zukunftsmodell? Wie verträgt sich modernste Technik mit traditionellen Lebensvorstellungen und –werten? Wo liegen die Stärken der Provinz? Wie viel Weltoffenheit verträgt sie? Welchen Risiken müssen sich die Menschen stellen? Welche Sehnsüchte verbinden die Generationen? Diesen Fragen und vielen mehr geht der Filmregisseur Harald Redmer in seinem aktuellen Film „Ich weiß nicht wofür, aber wir brauchen so jemanden – Gespräche aus der digitalen Welt in IT-Unternehmen des Münsterlandes“ auf den Grund, der am 6. Dezember 2016 ab 17:00 Uhr im Cinema Ahaus, Schlossstraße 16, Premiere feiert. Es ist ein Film nicht nur für IT-Spezialisten, sondern gerade auch für solche, die immer schon wissen wollten, was es mit der IT-Wirtschaft auf sich hat. In fünf IT-Firmen des westlichen Münsterlandes – d.velop, Laudert, NETGO, mediaBEAM und orderbase consulting – ging Harald Redmer mit seinem Team auf die Suche nach Nerds und Nutzern, Machern und Mitmachern, Alten und Jungen, Traditionalisten und Weltverbesseren. Der Film spiegelt den Dialog zwischen allen Beteiligten, getragen vom persönlichen Empfinden und Erleben, von der Geschichte des Einzelnen und dessen Verbindung zur Religion, zur digitalen Kultur, zu Stärken und Schwächen heutiger und künftiger Lebenswelten. Wer sind die Menschen, die unsere schöne neue digitale Welt im westlichen Münsterland gestalten? In welchem Umfeld leben und für wen arbeiten sie? Wie stark sind sie im Kampf um den Weltmarkt aufgestellt?

Der Film sucht eine Antwort auf die Frage nach dem Stoff, aus dem die digitalen Träume sind, nach der Attraktivität der Region und nicht zuletzt nach der Vision von zukünftigen Lebensformen zwischen Globalisierungsanspruch und Heimatverbundenheit.

Der Film ist eine Produktion von Phoenix 5, gefördert durch das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in Kooperation mit der Filmwerkstatt Münster mit freundlicher Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG), d.velop, Laudert, mediaBEAM, orderbase consulting, Netgo und der Sparkasse Westmünsterland.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass Harald Redmer sein viel beachtetes Filmprojekt ‚Going Global‘ gerade auf diese Weise hier bei uns in der Region mit Fokus auf die IT-Branche fortgesetzt hat. Besonderer Dank gilt den beteiligten Unternehmen, die das Projekt von Anfang an mit so viel Offenheit und Vertrauen unterstützt haben“, so WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider.


Wirtschaft 4.0 - Chancen nutzen

Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) könnten Unternehmer, Anteilseigner und Beschäftigte trotz großer Umwälzungen von der bevorstehenden Digitalisierung, der sogenannten Wirtschaft 4.0 bis 2025 erheblich profitieren mit steigender Produktivität, höheren Einkommen und mehr Konsum. Fatal wäre es hingegen die Möglichkeiten der Digitalisierung ungenutzt zu lassen. Nach der Definition des Bundeswirtschaftsministeriums zeichnet sich Wirtschaft 4.0 durch eine enge Verzahnung der Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik aus. Dabei koordinieren intelligente Maschinen selbständig Fertigungsprozesse, Service-Roboter kooperieren in der Montage mit Menschen. Roboter sollen auch eigenständig Energie sparen, den Materialausschuss minimieren, Abläufe organisieren, Mängel melden und Nachschub organisieren - und das alles vernetzt mit dem Kunden. Wir brauchen künftig viele Menschen, die die digitale Welt mit der realen Welt zusammenbringen. Mehr dazu beim nächsten Effizienz Forum am 15. März 2017 in Bocholt. Wirtschaft 4.0 ist ein Schwerpunktthema.


Vortragsfolien sind online - Themenschwerpunkt Digitalisierung wird zu Wirtschaft 4.0

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen bedanken, die am 16. März 2016 beim Effizienz Forum Wirtschaft in Ahlen teilgenommen und zum Erfolg beigetragen haben. Die Vorträge , soweit von den Referenten freigegeben, stehen online als PDF unter Vorträge zum Herunterladen bereit. Mit den neuen Themenschwerpunkt "Wirtschaft 4.0" neben Energieeffizienz, Ressourceneffizienz, Finanzierung und Förderung werden wir das Thema Digitalisierung auch beim nächsten Effizienz Forum Wirtschaft in Bocholt fortführen.

Die Unternehmensberatung CapGemini hat zusammen mit dem Massachusetts Institut of Technology (MIT) ausgerechnet, dass Unternehmen, die sich bereits digital etabliert haben, einen um neun Prozent höheren Umsatz (gemessen am Kapitaleinsatz sowie bezogen auf die Zahl an beschäftigten Mitarbeitern) erzielen und einen 26 Prozent höheren Gewinn ausweisen. Digitalisierte Unternehmen sind dadurch deutlich mehr wert als traditionelle, nämlich zwölf Prozent. Digitalisierung ist ein Wachstumsfaktor – ohne brachial mehr Ressourcen zu verbrauchen. Die Zukunft kommt – und damit gilt es für Unternehmen offen für Neuerungen zu sein. Beim nächsten Effizienz Forum Wirtschaft am 15. März 2017 möchten wir dazu wieder Impulse, Dialogangebote und konkrete Praxislösungen mit vielen Ausstellern liefern.

 

Hilfe beim Energie sparen:
Eine kostenfreie Energiemanagement-Software unterstützt kleine und mittlere Unternehmen auf der Suche nach Energiefressern.
Kleine und mittlere Unternehmen kümmern sich häufig nicht um ihren Energieverbrauch. Eine kostenfreie Energiemanagement-Software zeigt Einsparpotenziale und hilft damit die Energiekosten zu senken. Optimale Einsparungswerte sind dann erreichbar, wenn unnötige Energieverschwendung reduziert oder ganz verhindert wird. Außerdem sorgt eine bessere Energieeffizienz von elektrisch betriebenen Geräten und Maschinen für eine günstigere Wirtschaftlichkeit. Kleinere und mittlere Unternehmen mit einer Größe bis 250 Mitarbeiter haben häufig Schwierigkeiten Sparmöglichkeiten zu erkennen und damit neben der Umweltbelastung auch die Energiekosten zu senken. Die vom Bundesumweltministerium geförderte kostenfreie Energiemanagement-Software „Energiesparkonto für Unternehmen“ gibt die notwendige Hilfestellung. Unternehmen können sich kostenfrei registrieren und dann die Energiedaten vom Stromverbrauch über die Heizenergie bis zum Fuhrpark online in der von der gemeinnützigen co2online GmbH entwickelten Software verwalten.

Sehen, kontrollieren und sparen
Auf der Homepage werden die drei Aspekte „sehen“, „kontrollieren“ und „sparen“, die die Unternehmen auf dem Weg zum Energie sparen unterstützen, vorgestellt. Der Vorteil des Energiesparkontos liegt darin, dass der Strom- und Wärmeverbrauch des gesamten Unternehmens sichtbar gemacht wird. Die Kontrolle erfolgt über den Vergleich mit individuellen Kennzahlen und gibt so Aufschluss, wie das Unternehmen hinsichtlich der Energieeffizienz aufgestellt ist. Das Energiesparkonto zeigt dann, wo am besten Energie gespart werden kann. Komplizierte Zusammenhänge werden durch Grafiken veranschaulicht. Ebenso können Zielwerte für den Energieverbrauch festgelegt werden. Das Energiesparkonto kann auch von Unternehmen genutzt werden, die einen Antrag auf Stromsteuerentlastung stellen möchten, denn es erfüllt die Standards der EN 16247. Beispiele zeigen Sparpotenzial für jedes Unternehmen. Bei der Vorstellung der Energiemanagement-Software wird besonders darauf hingewiesen, dass Energie in allen Unternehmen gespart werden kann.

Autorin:Julia Ehl, SpringerProfessionell


25% Ersparnis bei der Stromrechnung mit der twingz Smart Energy Plattform

Im Rahmen einer Energieverbrauchsanalyse und eines Optimierungskonzeptes mithilfe der twingz Smart Energy Plattform beriet das Startup twingz aus Wien in einem europäischen Verbundprojekt den Vorstand des belgischen Telekommunikationsanbieters JOIN Experience zum Thema Home Energy Management. Dabei kam es den Verantwortlichen vor allem auf eine kundenfreundliche Bedienung sowie eine systemübergreifende Vernetzung zwischen Stromverbrauch und Energieerzeugung, z.B. aus Photovoltaikanlagen, an. Berücksichtigt werden sollte zudem die logische Berechnung von beispielsweise Wetterdaten. Mit durchschlagendem Erfolg: In einem Selbstversuch identifizierte COO Didier Rouma im Handumdrehen unerwünschte Stromfresser und schnelles Optimierungspotential bei der Energienutzung. Im ersten Jahr konnte er seine Stromrechnung bereits um 420 Euro reduzieren.

Faktencheck: Twingz Smart Energy

  • Ökologisches Umdenken: Einfaches Energiemanagement per App 
  • Beste Lösung: für niedrigeren Stromverbrauch und effektivere Energienutzung
  • Ressourcenschonend: Vollautomatische Steuerung von selbst produzierter Energie und bisher unabhängigen, intelligenten Geräten
  • Einfache Anwendung: Plug & Play-Hardware zur Nutzung mit bestehender Stromzähler-Infrastruktur und Smart Meter, Software in Form von verschiedenen Apps (eCoach, eButler)
  • Vorteile für Energieversorger: zusätzlicher Revenue-Service, Upselling, verbessertes Churn Management
  • Vorteile für Unternehmen & Endkunden: einfache Anwendung, Energie und Kosten sparen, schneller ROI von eigenen Energieanlagen

Didier Rouma, JOIN Experience: „Mit der eCoach-App haben wir schnell zwei konkrete Energieschweine gefunden und die Geräte umgerüstet. Außerdem stellen wir die Waschmaschine jetzt wenn möglich nach 22:00 Uhr an, von der Energieersparnis waren wir total überrascht.“


ENERGIE- UND STOFFSTROMANALYSE IM RAHMEN EINER PIUS-BERATUNG

Die Kombiplan GmbH & Co. KG aus Meschede erarbeitete für die Kverneland Group am Standort Soest unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Kriterien ein zukunftweisenden Energie- und Stoffstromkonzept. Das für die Analyse eingesetzte Tool ist der PIUS-Check, eine von der Effizienz-Agentur NRW (EFA) angebotene Beratunsmethode zum produktionsintegrierten Umweltschutz. Die Bewertung umfasste dabei folgende wesentliche Aufgaben:

  • qualitative Bewertung der Materialströme (Warehousemangements)
  • Materialflussanalyse eines ausgewählten Produktbereiches
  • Identifikation von Effizienzpotentialen beim Behälterkonzept sowie der Transportlogsitik
  • Energieeinsatzanalyse zur Beurteilung des Gesamtenergieverbrauchs und der CO2-Emissionen
  • Analyse der vorhandenen Energieversorgung, -verteilung und -nutzung sowie Darstellung im Sankey-Diagramm  
  • Abschätzung des zukünftigen Energiebedarfs anhand umfangreicher Werksstrukturierungsmaßnahmen 
  • Identifizierung von Energieeinsparpotentialen und deren Bewertung
  • Erstellung eines ganzheitlichen Energieversorgungskonzeptes unter Berücksichtigung des Einsatzes von KWK-Technologien und Abwärmenutzung Materialstromanalyse

Unser Fazit für Sie: Durch den PIUS-Check konnten nicht unerhebliche Potentiale im energetischen Bereich und der innerbetrieblichen Logistik aufgedeckt werden.  Die energetischen Potentiale betragen ca. 1/3 der Wärmegestehungskosten sowie eine CO2-Ersparnis von rund 26 %. Die Ersparnis im Logistikbereich beträgt ca. 70 %. Eine strukturierte Analyse der energetischen Situation deckt fast immer Einsparpotentiale auf! Sprechen Sie uns einfach an! Wir sind Aussteller auf dem Stand Nr. 34.

Kombiplan GmbH & Co. KG, Telefon: +49 291 95299540

 

Digitaler Vertrieb - Chancen effizient nutzen
Mit der Digitalisierung ergeben sich für Unternehmen ungeheure Wachstumspotenziale. Kostenreduktion, Effizienzsteigerung und Kundenbindung sind Möglichkeiten, um das Unternehmen im Wettbewerb stärker zu positionieren. 

Vertriebsstrategie im Zeitalter der digitalen Transformation
Vermarktung und Absatz der Produkte erfolgen beim digitalen Vertrieb in erster Linie über das Internet. Am häufigsten nutzen Unternehmen dabei die Form des Online-Shops. Andere Möglichkeiten ergeben sich durch die Nutzung von B2C- bzw. B2B-Verkaufsplattformen wie Amazon oder Mercateo oder durch die Nutzung von Apps und iBeacons im Kontext der Mobile Devices. Noch vor einigen Jahren wurden beinahe nur CDs und Bücher über das Internet erworben. Durch die vermehrte Nutzung des Internets von Unternehmen und Privatpersonen wird das Internet mittlerweile als Marktplatz für nahezu alle Arten von Produkte und Dienstleistungen angesehen. Interessant ist der digitale Vertrieb prinzipiell für alle Unternehmen am Markt. Für erfolgreichen digitalen Vertrieb ist es wichtig, die Bedürfnisse der Kunden und deren Kaufverhalten zu erfassen und immer wieder neue Innovationen zu integrieren. Die Anforderungen im internationalen Umfeld sowie bei Multichannel-Strategien steigen. Um den Kunden die Kaufentscheidung zu erleichtern ist es notwendig, ihn mit den passenden Informationen zum Produkt zu bedienen. Das schnelle und effiziente Bereitstellen der gewünschten, stets aktuellen Produktinformationen, insbesondere der Artikelstammdaten wie Bezeichnungen, Preise und Artikelnummern sowie Bilder und Beschreibungen sind eine Grundvoraussetzung für den digitalen Vertrieb.

Professionelles Product Information Management (kurz PIM), unterstützt durch ein passendes Software-System (PIM-System), kann dies leisten und so den digitalen Vertrieb noch erfolgreicher machen. Mit einem PIM-System können Unternehmen ihre Produktdaten zentral ablegen, pflegen und in jedem Kommunikationskanal nutzen. Über diese zentrale Stelle werden also sämtliche Vertriebskanäle, online wie offline, miteinander verzahnt. Neue Ausgabekanäle, -formate und -systeme lassen sich zudem jederzeit integrieren.


PIM-Systeme bieten unterschiedlichsten Mehrwert
So hat eine internationale Studie ergeben, dass der Einsatz von Product Information Management Systemen die Dauer einer inhaltlichen Fehlerbehebung bei einem Artikel im Webshop um durchschnittlich 75 Prozent reduziert wird. Ebenso hat der Einsatz eines PIM-Systems positive Auswirkungen auf KPIs wie Margen, Conversion-Rate und Neukundengewinnung. Zurückzuführen ist das auf die höhere Qualität der Produktdaten. Händler sind zudem deutlich schneller bei der Integration ihrer Lieferantendaten, was zu Kostensenkung und zusätzlich zu ertrags- und umsatzrelevanten Effekten führt.

Kostenloser Download
Was bei der Auswahl eines passenden PIM-Systems zu beachten ist, hat SDZeCOM in 10 Tipps zusammengestellt. Kostenloser Download hier: www.sdzecom.de/10tipps

 

Mit Kraft-Wärme-Kopplung Energiekosten senken

Die Firma Koldehoff aus Langen hat die Fa. Büter Hebetechnik, Meppen bei der Suche nach einer kostengünstigen und nachhaltigen Strom- und Wärmeversorgung beraten. Bei der Auslegung der gesamten Anlage war es Paul Koldehoff wichtig, dass das Blockheizkraftwerk im Dauerbetrieb laufen kann: "So arbeitet die Anlage besonders wirtschaftlich und amortisiert sich entsprechend schnell." Unter Berücksichtigung aller Parameter entschied sich Koldehoff für das BHKW Mephisto G20 von Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 20 kW und einer thermischen Leistung von 47 kW. Für Hermann Janzen von der Firma Büter war "diese Lösung ein echter Glücksfall, denn mit einem Drittel des Gesamtverbrauchs war die Beleuchtung bisher ein großer Kostenfaktor." Und die Anlage hat noch einen weiteren Vorteil: Mit der Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, werden vier große Pufferspeicher mit je 5000 Liter versorgt. Über die Speicher beheizt Büter die neue Lackierhalle sowie die angrenzende Dreherei. Wir sind Aussteller auf dem Stand Nr. 19.


Neue Werkstruktur bei m+a senkt Ausschuss und Energieverbrauch

Das Unternehmen Maschinen- und Apparatebau Hagen GmbH (m+a) ist seit über 50 Jahren Spezialist für die Herstellung von Rohren und Formstücken für Lüftungssysteme sowie Hallenheizungs- und Lüftungsanlagen. Um die Effizienz der Ablauforganisation in der gesamten Produktion zu verbessern sowie den Material- und Energieverbrauch zu reduzieren, nutzte das Unternehmen den PIUS-Check der Effizienz-Agentur NRW. Eine detaillierte Prozessanalyse führte zu einer Neuordnung der Werkstruktur. Infolge der Maßnahmen verkürzte das Unternehmen die Fertigungszeiten und senkte seine Ausschussquote um ca. 6,5 Tonnen Material pro Jahr, Der Umlaufbestand konnte zusätzlich um ca. 50 % verringert werden, was rund 69 Tonnen Material im Jahr im Wert von ca. 50.000 Euro entspricht. Insgesamt stieg die Ressourcenproduktivität in der Wertschöpfungskette um 13,2 %. Der Bedarf an beheizter Produktionsfläche wurde um fast 50 % reduziert. Dadurch spart der Betrieb jährlich 30 % an Heizkosten ein. Insgesamt investiert m+a 200.000 Euro in das Maßnahmenpaket. Die jährliche Gesamteinsparung beläuft sich demgegenüber auf 80.000 Euro. Der PIUS-Check wurde anteilig im Rahmen des Programms "Ressourceneffizienzberatung NRW" bezuschusst.

Im Rahmen des Effizienz Forum Wirtschaft am 16. März in Ahlen wird der PIUS-Check vorgeführt.


Effizienz Forum Wirtschaft mit neuem Schwerpunktthema Digitalisierung

Das nächste Effizienz Forum Wirtschaft wird als Plattform von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Münsterland in bewährter Weise aktuelle Trends bei Energie, Ressourcen, Finanzierung/Förderung und neuem Schwerpunktthema Digitalisierung präsentieren, z.B. mit dem Podium "Effizienzsteigerungen durch Digitalisierung". 16 Impulsvorträgen und viele Praxisbeispielen von Ausstellern unterstützen dabei Effizienz-Herausforderungen anzunehmen, Chancen zu erkennen und Nutzen aus technischen Innovationen zu generieren.
Zum Thema Digitalisierung die Impulsvorträge:
• High Power Multi-Laser Selective Laser Melting
• 3D-Druck: Wirtschaftliche Auswirkungen auf die Lieferkette 
• IT-Sicherheit
• Handwerk digital

Steigen Sie am 16. März 2016 ein in den Dialog mit unseren Rednern und Experten.


Münsterland e.V., der Verein zur Förderung des Münsterlandes, ist neuer Partner des Effizienz Forum Wirtschaft

Das Münsterland ist eine Klimaschutzregion: Davon zeugen die vielen guten Projekte, Forschungseinrichtungen, Fortschrittsmotoren, Initiativen und Akteure im Klimaschutzbereich. Das vom Münsterland e.V. koordinierte Projekt ›Beteiligung des Münsterlandes an der KlimaExpo. NRW‹ ermöglicht es der Region zum einen gute Projekte und Initiativen im regionalen Klimaschutz öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren und zum anderen eine Marke als Klimaschutzregion auf den Weg zu bringen. Infos unter: www.klimaland-muensterland.nrw

 


 

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